Sonntag, 15. September 2013

THE WORLD'S END - I can do this, hold my beer!

(2013) / GB / OT: The World's End / Laufzeit: ca. 109 Minuten / FSK: 12 / Drama, Komödie, Sci-Fi
von Edgar Wright - mit Simon Pegg, Nick Frost, Martin Freeman


"I haven't had a drink for sixteen years, Gary."
-"You must be thirsty then."

Wir hatten HOT FUZZ, einen der ungewöhnlichsten Thriller seit überhaupt und wir hatten SHAUN OF THE DEAD, eine Zombiehorrorkomödie die ebenfalls nicht in das Muster der restlichen Genreableger passt. Und nun ist da THE WORLD'S END, das Endstück der Cornetto-Trilogie. 5 Freunde, 12 Pubs. Diese Kombination inszeniert den finalen Sprint des Macher-Teams Pegg, Frost und Wright. Ein Schlussspurt, der nochmal alles vereint, was die Vorgänger so besonders gemacht hat.

Es wird düster, tragischer und sogar ernster - doch bleibt der Humor Gott sei dank durchgehend bewahrt und es wird nichts in den Dreck der Eintönigkeit gezogen. Soweit so gut, das Rahmenmodell eines erfolgreichen Trilogien-Abschlusses wurde gestellt, eigentlich muss man nicht mehr viel tun, als eine halbwegs interessante Story reinzupacken, die einem sogar noch was geben könnte.

Spiel, Satz und Sieg an das britische Trio, sie bieten trotz Ideenausquetschen von Teil 1 und 2 impulsive Einfälle und One-Liner, die verdammt gut sitzen (können). Es müsste eigentlich nicht erwähnt werden, aber: Wer mit den anderen Filmen und deren Humor nichts anfangen konnte, wird hier auch nichts mehr holen können. Der Rest wird sich freuen, trotz erwachsenen Szenen kommt es zu grandiosen Lachpassagen. Die Waage wurde hier nicht schlecht gehalten.


Die Story braucht zwar etwas und bleibt auch trotz guten Überraschungen recht klein, doch bietet sie genau das, was man braucht, um ihn ideal genießen zu können. Die erste Stunde dient dazu sich gedanklich mit an den Sauftisch zu den Jungs zu setzen und darauf vorzubereiten, was die kleine Truppe in der nächsten so durchstehen muss. Man hat den Film da schön in zwei Teile gesplittet und somit eine Menge Abwechslung reingebracht, langweilig sollte Fans da auf keinen Fall werden.

THE WORLD'S END ist ein mächtiger Genremix wie man ihn sich nach den hohen Erwartungen auch vorgestellt hat, es werden sogar einige Momente aus SHAUN und HOT FUZZ Revue geschehen gelassen und somit verabschiedet man sich mit einer rundum perfekten Umarmung. Richtige Anhänger werden hier die meiste Freude haben, der Rest einen amüsanten Filmeabend mit stimmigen Phrasen und Witzen, die auch mal auf den Boden zum Lachen reißen können. 

"We're going to see this through to the bitter end. Or... lager end."

7.0/10


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