Montag, 13. Februar 2017

"Polizeiruf 110: Dünnes Eis": Teenager mit Klapphandys

Nach wenigen Minuten dieses zweiten Magdeburg-Polizeirufs des Duos Brasch (immer noch eine Spur zu unterkühlt: Claudia Michelsen) und Köhler (einfach charismatisch in allem, was er macht: Matthias Matschke) hatte ich innerlich abgeschlossen. Zu sehr drängte sich die Erkenntnis auf, dass doch eh der Akzent sprechende Nachbar Roman Breitkreiz (Rüdiger Klink) der Mörder sein wird. Umso schöner, dass das Drehbuch (Eoin Moore, Anika Wargand, Stefan Rogall) am Ende wahrlich ein Kaninchen aus dem Hut zauberte. Auch vorher manövrierte sich das Trio unter der Regie von Jochen Alexander Freydank (immerhin Oscar-Gewinner für Spielzeugland) von einem Plot-Twist zum anderen. Mal gelungen, mal eher weniger.

Dienstag, 31. Januar 2017

"Operation Avalanche": Der Mond ist tot.

Mond oder nicht Mond? Jetzt im Handel.
Es gibt nur wenige Momente, an die wir uns zurückerinnern können. An unser erstes Mal vielleicht, möglicherweise auch an die Heirat des Bruders, ganz sicher vermutlich an die Geburt der eigenen Tochter. Aber es gibt auch diese Ereignisse, an die wir uns erinnern. Wo warst du, als...

"Puls" – Kampf der Generation Smartphone

"Puls" jetzt auf DVD und Bluray
© Concorde

Stephen King. Im Bereich der Horrorliteratur steht er für erstklassige Unterhaltung und eine Frequenz an Neuveröffentlichungen die seinesgleichen sucht. Im Filmbereich erzeugen die Adaptionen jedoch oftmals gemischte Gefühle.

Donnerstag, 26. Januar 2017

"Resident Evil 6" – Lieber ein Ende mit Schrecken…

Resident Evil - The Final Chapter mit Mila Jovovich
© Constantin Film
2002 nahm die "Resident Evil" Filmserie ihren Anfang. Angelehnt an die erfolgreiche Spiele waren die Grundthematiken schnell klar: Zombies, die böse Umbrella Corporation und ihre Biowaffen. Das ganze wurde in eine Mischung aus Action und Horror gesetzt und überzeugte in Teil Eins grundsätzlich. Jetzt sind wir 2017 bei Teil sechs angelangt und wollen hoffen, dass "Resident Evil – The Final Chapter" auch das Ende der Reihe markiert.

Mittwoch, 25. Januar 2017

La La Land - Emma Stone und Ryan Gosling tanzen um ihr Leben


La La Land Szenenbild mit Emma Stone und Ryan Gosling
©Studiocanal
Hollywood feiert sich gerne selbst. Das ist für eine Institution, die sich Traumfabrik nennt, auch nicht verwunderlich. Mit „La La Land“ beweist der amerikanische Film mal wieder, das er vor allem eines liebt: sich selbst. Das klingt negativer als es gemeint ist. Das Schwelgen in Erinnerung, an die goldenen Jahre, ist etwas, das uns allen inne wohnt. Ein Greis blickt zurück auf seine Jugendjahre, eine Oma sieht beim Anblick ihrer Enkelkinder die eigene Tochter vor Augen – alles ganz normal. Es ist oftmals eine Mischung aus Nostalgie und Verdrängung, die unsere Erinnerung mit einem goldfarbenen Schleier überzieht.