Montag, 16. Januar 2017

"Personal Shopper" - Kristen Stewart möchte mit Geistern telefonieren

Kristen Stewart schaut gedankenverloren in "Personal Shopper"
AB 19. JANUAR IM KINO! ©Weltkino

Regisseur Olivier Assayas scheint in Kristen Stewart ("Cafe Society") seine Muse gefunden zu haben. Nicht nur befeuert er ihre Karriere nachdem sie durch „Twilight“ schon aufs Abstellgleis geschoben wurde, nein, sie rettet inzwischen seine Filme. Zumindest was „Personal Shopper“ angeht. Das neueste Werk des Franzosen würde ohne Stewart zusammenfallen wie ein Kartenhaus im Wind. Der Plot ist krude, die Struktur fast schon episodisch. „Personal Shopper“ ist ein Film, der aufs Ganze geht und sich nicht darum schert, auf dem Weg einige Zuschauer im Regen stehen zu lassen.

Donnerstag, 12. Januar 2017

Love & Friendship - Kate Beckinsale vernascht Lords zum Frühstück

Kate Beckinsale sieht unfassbar gut aus. Immer.
IM KINO! ©KSM 

Jane Austen gehört zum britischen Kulturgut wie die Fish zu den Chips oder die Queen zum britischen Volk. Ihre Romane sind weitläufig bekannt, dementsprechend viele Verfilmungen ihrer Werke gibt es. Mit „Love & Friendship“ wurde jetzt ein Briefroman der Autorin adaptiert, der noch nie verfilmt wurde. Und wieder besticht die Welt von Jane Austen mit einer Leichtfüßigkeit, in der hochtrabende Herren in edlem Zwirn, den vornehmen Damen den Hof machen. Ist das altbekannte Rezept noch unterhaltsam?

Mittwoch, 11. Januar 2017

"Tatort: Land in dieser Zeit": Nicht alles hat seinen Grund

"Es ist eben nicht gut!" Solche Sätze sagen sie halt, wenn sie nicht mehr weiter wissen. Die braun gefärbten und auf den rechten Weg abgebogenen Mitmenschen, wenn man sie fragt, was man ihnen denn getan habe. Warum sie so einen Hass entwickelt haben auf die, die hierhin gekommen sind, weil sie zuhause nicht mehr leben können, ohne mit der Angst leben zu müssen, gleich von einer Bombe getroffen zu werden. Auch Vera (Jasna Fritzi Bauer) sagt diesen Satz, als Kommissarin Anna Janneke (Margarita Broich) sie fragt. Janneke hält ihr dann einen einen leidenschaftlichen Vortrag davon, dass es natürlich gelbe oder schwarze Täter gebe, aber eben auch deutsche. Da ist Vera dann still. Still ist jetzt auch Melanie. Die ist nämlich nicht mehr unter uns, verbrannt ist sie bei einem Brand im Friseursalon. Melanie war dort Veras Kollegin. Und der Täter? Na klar, der nordafrikanische Drogendealer von nebenan soll's gewesen sein.

"Die Unfassbaren 2": Ein großes Nichts

Man kennt jeden dieser Bande. Bringt rein gar nichts.
Man nehme einen erfolgreich gelaufenen Vorgänger samt klangvoller Namen, eine abermals recht abstruse Story mit dem Hauch Magie, ein wenig knallige Action, ein bisschen Schabernack, rasante Schauplatz-Wechsel und et voilá: Herauskommt ein Blockbuster-Mist, der sich gewaschen hat, einmal durch den Kommerz suhlt und am Ende nach zwei Stunden endlich vorbei ist. "Die Unfassbaren 2" ist so ein Fall von typischem Popcorn-Kino-Gedöns, der rein gar nichts an sich hat.

"Die Blumen von Gestern" – Leben mit einem nationalsozialistischen Hintergrund

Totilla (Lars Edinger) und Balthasar (Jan Josef Liefers) warten am Flughafen auf die französische Praktikantin
© Edith Held / Four Minutes Filmproduktion / Piffl Medien GmbH

Ein Deutsch-Österreichischer Film über Holocaustforscher.  Klingt nach schwermütigem Drama. Darin eine Liebeskomödie zu vermuten wäre wohl noch absurder. Wie abwegig wäre dann erst eine Mischung aus beiden Genres der der Anstand an den richtigen Momenten abhandenkommt?