Freitag, 13. Juli 2012

Harrison Ford. Kultfigur? Oh ja!

Die Zeit vergeht und vergeht, Filme wie "Blade Runner", "Indiana Jones" oder "Star Wars" sind schon lange auf Zelluloid verewigt worden. Und Harrison Ford mit ihnen. Legendäre Filme inklusive eines legendären Mannes. 

Harrison Ford ist auf ungewöhnlichem Weg zu dem geworden, was er heute ist. Seine Fokusierung lag nämlich nicht wirklich auf einer Schauspielerkarriere, doch nachdem er drei (!) Tage vor dem Abschluss an dem College verwiesen wurden, musste er sich neu orientieren. Ab ging's nach Los Angeles wo er als Talent entdeckt wurde. Ford war jedoch nicht dumm und wusste das in dieser Branche immer mal was schief gehen kann, er hat sich also ein 2tes Standbein geschaffen und arbeitete nebenbei als Tischler. Und selbst da war er ein Naturtalent, er wurde von vielen Stars (wie z.B. Band "The Doors") engagiert. 

"All my friends were going off to be professionals, and I said I wanted to be an actor."

Weltweit etwas bekannter wurde er dann durch "American Graffiti", den Film der der Rock'n'Roll Ära gehuldigt hat. Regisseur war niemand anderes als George Lucas. Doch da Ford dort keine große Rolle hatte, ist er Lucas nicht sehr aufgefallen und so hat er Harrison erstmal gehen lassen. Wie sich die zwei wiedergetroffen haben, ist eine Geschichte die wirklich verblüffend ist: Ford hatte einen weiteren Tischlerauftrag, und wie es der Zufall so will war es in einem Studio in dem auch Lucas anwesend war. Sie haben sich anscheinend gut verstanden, und so hat er die Rolle des Han Solo ("Star Wars") bekommen. So kann's gehn! Das Leben geht manchmal wirklich komische Wege. 


Die erste von Harrison verkörperte Kultfigur wurde geboren. Eine von vielen. Nach nur 4 Jahren, 1981, hat er sich dann endgütlig unsterblich gemacht. "Jäger des verlorenen Schatzes" und damit auch die von vielen verehrte Figur Indiana Jones kam in die Kinos. Für die Rolle darf sich Ford ebenfalls bei Lucas bedanken. Das war einfach die goldene Zeit für den Schauspieltischler, 1982 setzte er mit "Blade Runner" und seiner Darstellung des Dystopiedurchschreitenden Deckard noch einen drauf. Damit hat er  seinem Erbe vorläufig den letzten Schliff gegeben. 


An dieser Stelle muss ich aber noch einen Geheimtipp loswerden: In der "Mosquito Coast" liefert er eine Performance in der er mir mindestens genauso gut wie in all seinen anderen Filmen gefällt. Und das soll schon was heissen. Sachen wie "Der einzige Zeuge" wären auch noch zu nennen, doch mit dem Aufzählen guter Projekte brauche ich gar nicht erst anzufangen, dann würde ich bis morgen früh noch Empfehlungen kreiren. Traurig ist es da zu sehen das er bisher nur einmal für den Oscar nominiert wurde. Wenn er den nicht mehr kriegt, kann man die Academy wohl endgültig in die Tonne kloppen.


Mit meinen letzten Worten möchte ich den naturlieben Hobbypiloten für seine ganzen Beiträge in dieser Filmwelt danken. Habe ich eigentlich schon erwähnt das er River Phoenix für die Rolle des jungen Indiana Jones vorschlug? Der Mann hat einfach Geschmack. Heute wird er junge 70 und ich hoffe mal das er seinen Schauspielhut noch lange nicht an den Nagel hängen wird. Alles Gute!

Für den Film 'Indiana Jones und der Tempel des Todes' machte er die meisten Stunts selber.  Er wünschte ausdrücklich Anspielungen auf sein Alter.

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