Samstag, 21. April 2012

John Carpenter vernebelt mir mit "The Fog" meine Vorstellung von Horror




"The Fog", vom Meister des Genres höchstpersönlich, von John Carpenter. Meine letzten Filme von Mr. Carpenter waren "The Ward" und "Das Ding", wo ich bei "The Ward" desöfteren den Kopf schütteln musste, und die ganzen Klischees kaum mitzählen konnte, hat mich "Das Ding" extremst gut unterhalten, dort wurde das Wort 'zeitlos' sehr gute verinnerlicht. Was mir bei zweitgenanntem Film besonders gefallen hat, war das man das Genre auf eine neue Weise kennengelernt hat, man hat es so gespürt wie man es selten tut, die Ideen die verarbeitet wurden waren wirklich erste Klasse. Nun bin ich "The Fog" begegnet, und die Wörter wie Spannung, Horror, oder all zu gute Schauspielkunst kann ich in meinem Kommentar nicht positiv verarbeiten, denn Gänsehaut oder einen Klos im Hals hatte ich nie wirklich. Eher hab ich mich gelangweilt. Was aber vieles wieder gut macht, ist die einmalige Carpenter-Atmosphäre gepaart mit dem minimalistischem Score der für einen Horrorfilm nicht besser hätte sein können(Komponist: John Carpenter! Er kann was, das Gegenteil behaupte ich ja gar nicht). John Carpenter produziert kostengünstig, ist ja auch nicht schlimm, er macht was aus dem wenigen Geld, der billige TV-Touch kommt sogar sehr liebevoll rüber, doch deftigere Schockmomente hätte man gerne miteinbauen können(ich weiss das so ein Film früher anderst gewirkt hat). Carpenter wird wohl nicht mein Lieblingsregisseur, doch verstehe ich das er das Genre weitergebracht hat, und böse kann man ihm doch gar nicht sein, etwas liebevolles hat doch jeder seiner Filme(außer "The Ward").


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