Freitag, 2. November 2012

Ganze vier mal kam er bisher wieder: "The Terminator" [1-4]

Terminator: Es ist schwer in Worte zu fassen was ich mir genau von der "Terminator"-Reihe 'erhofft' hatte, den einzigen Teil des Franchises den ich komplett gesehen habe war der 4te. Wie die meisten Fans wissen dürften, hat der 4te aber nur bedingt etwas mit dem Gedanken hinter der Filmreihe zu tun. Der Grund meines Terminatordurchganges war also reine Neugier. Der Film fängt an, schön im 80er Jahre Stil, relativ hölzern dargestellt. Arnie will mir noch nicht so recht sympathisch werden, seine Rolle im 1ten Teil soll ja aber auch nicht unbedingt eine Heldendarstellung sein. Ganz im Gegenteil sogar, er ist das Arschloch das für den Tod der "Retter der Menschheit" verantwortlich sein soll. Der Terminator ist nämlich per Zeitmaschine aus der Zukunft gekommen um die Hoffnung zu zerstören, dass Skynet (die böse Maschine die die Menschheit in der Zukunft als Bedrohung ansieht) jemals unterdrückt werden kann. Die Story dürfte aber den meisten bekannt sein, dem Rest möchte ich sowieso nicht all zu viel spoilern. Da man "Terminator" logischerweise als ersten Teil der Reihe sieht, bleiben die Informationen aus den Nachfolgern aus, das hat dafür gesorgt das die Faszination an der Geschichte für mich erstmal ausblieb. Ja, auch wenn man dann grade wissen möchte wie es weitergeht, was bei mir auch der Fall war, empfande ich die Einführung in die Reihe einfach als viel zu flach, uninteressant inszeniert und als einfach nichts besonderes. Sicher hat der Film besondere Momente die einen an den Film erinnern lassen, aber davon gibt es einfach viel zu wenige.
Wertung: 6/10

Terminator: (1984) / US / ca. 108 Minuten / FSK: 18 / Sci-Fi, Thriller, Action, Drama


Terminator II - Tag der Abrechnung: Anders als im Vorgänger wurde mir der Begriff "Terminator" nun wirklich sympathisch. Das liegt vielleicht daran das Arnie nun auf der gleichen Seite mitspielt, das liegt vielleicht daran das mir auch die menschlichen Protagonisten wichtig geworden sind. Die Familie Connor hat nämlich etwas ziemlich einnehmendes, vor allem John Connor, der gar nicht wirklich weiss was für eine Rolle er spielt, macht einen gewissen einprägsamen Punkt des Filmes (bzw. des ganzen Franchises) aus. "Tag der Abrechnung" bietet außerdem eine viel besser inszenierte Action, die macht Spaß, da bleibt man am Ball, da leuchten die Augen. Auch spielt hier einfach der Arnie, den man mit "Terminator" in Verbindung bringt, der Schützer, der eiskalte Killer der doch nicht so eiskalt ist, die Maschine die einfach etwas anders ist. Im Vorgänger war er einer von vielen, viel zu leicht hätte man ihn austauschen können. Viel zu oft unerwähnt bleibt der Name Robert Patrick der den T-1000 mimt. Seine Vorstellung war mindestens so beeindruckend wie die von Arnold Schwarzenegger. James Cameron war noch nie einer meiner großen Idole der Branche, Filme wie "Alien" oder "Avatar" haben mir einfach viel zu heftig gegen den Magen geschlagen, aber mit "Terminator 2" hat er einiges wett gemacht.
Wertung: 7.5/10


Terminator II: (1991) / US / ca. 132 Minuten / FSK 16 / Sci-Fi, Thriller, Action


Terminator III - Rebellion der Maschinen: Es gibt zwei Unterschiede die den 3ten Teil für mich vom 2ten Teil stark unterscheiden. Zum einen ist es der T-800, Arnie, der einfach nicht der Gleiche ist. Das liegt eben auch daran das es nicht der Gleiche ist. Die Sympathie aus dem ersten Teil ist also wie weggeblasen. Wobei das aber auch ein netter, aber gemeiner Schachzug von Regisseur Mostow ist, damit hätte man nämlich nicht unbedingt gerechnet. Auf der anderen Seite ist es der neue, beziehungsweise gealterte John Connor. Gespielt wird er von Nick Stahl, und ich weiss nicht so recht, ich wurde nicht wirklich warm mit ihm. Zum einen ging mir seine weinerliche Art, die einfach viel zu oft durchgekommen ist, auf den Sack, zum anderen ist er einfach nicht diese Figur mit der man sich, zumindest war das bei mir so, im ersten Teil identifiziert hat. Kein richtiger John Connor eben. Action- und Storytechnisch gefällt mir der nun schon dritte Ableger aber sehr gut, vor allem das Finale ist etwas das bei mir nach dem Franchise schaun am meisten hängen geblieben ist. Sicherlich hätte Cameron das ein oder andere anders gemacht, aber manchmal ist ein frischer Hauch in einer Filmreihe gar nichts so verkehrtes.
Wertung: 7/10
Terminator III: (2003) / US, DE / ca. 109 Minuten / FSK 16 / Sci-Fi, Action, Thrller
Terminator IIII - Die Erlösung: So, und da bin ich auch schon beim (derzeitigen) letzten Teil angekommen. Die Erlösung also. Der Film, der sich mit dem Thema beschäftigt das in 1-3 bekämpft werden sollte. Die Zukunft. Immer ging es darum John Connor davon abzuhalten dorthin zu kommen, immer ging es darum in solange zu retten bis er dort ist. Der Mann um den sich das Wohl der Menschheit dreht in der Welt, in der er schon immer sein sollte. In der Welt in der er ein Anführer ist. Doch man merkt schnell: Dieser Film hier hat nur bedingt etwas mit dem Terminator-Universum zu tun, da hat sich einiges gemacht, einiges geändert. Der nun 3te Regisseur der an Bord war, McG, hat den vierten Teil der Reihe zu einem halben Ego-Shooter umgebaut, denn genauso fühlt es sich bis auf die Optik an. 80% des Films dürfte wohl nonstop Action laufen. Verdammt schöne Action. Storymäßig ist man 'abgeflacht' da einfach das meiste bis zu diesem Punkt erzählt wurde. Es ging immer darum auf diese Schnittstelle hinzusteuern, und nun wo er gekommen ist, wo der Krieg "Mensch gegen Maschine" ausgebrochen ist, läuft nunmal alles auf Bumbum-ballerballer hin. Doch der kleine rote Faden, der "Skynet zerstören" heißt, macht eine Menge Spaß. Außerdem sind Christian Bale und Sam Worthington an Bord und sie machen einfach das absolut Beste aus ihren Rollen. Beide gefallen mir hier unglaublich gut, auch wenn sie nur pseudotief erscheinen. Ich kann meine Begeisterung f+r "Die Erlösung" gar nicht wirklich in Worte fassen, es ist selbst für mich schwer zu verstehen warum genau mir dieser Teil mit am besten gefallen hat. Vor allem diese Hommagenanneinanderreihung die so viele schöne Referenzen zu den Vorgängern offenbart. Man darf gespannt sein wie es 2014 mit "Terminator 5" weitergeht.
Wertung: 7/10

Terminator IIII: (2009) / GB, DE, US / ca. 115 Minuten / FSK: 16 / Sci-Fi, Action

Kommentare:

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  2. Wir dulden keine persönlichen Beleidigungen. Kritik darf vorgetragen werden, ist sogar wünschenswert, doch nur auf sachlicher Basis.
    Zum Post: Sie haben den Kontext wohl falsch interpretiert. Es ist lediglich gemeint, dass der erste Teil der "Terminator"-Reihe den Autor nicht in seinen Bann ziehen konnte. Die Faszination blieb aus und konnte sich erst in den folgenden Teilen entfalten.

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