Montag, 1. Oktober 2012

El Masturbator alias "Starbuck"


Mit Samenspenden Geld verdienen, hat sicherlich schon der ein oder andere Mann auf dieser Welt gemacht. David (Patrick Huard) jedoch hat es ein paar mal mehr getan. Wie oft? Naja, sagen wir mal so, es hat dafür gereicht um von knapp 500 Kindern der Erzeuger zu sein. 142 davon haben sich zusammengeschlossen und wollen ihren "Papa" nun endlich kennenlernen. Das Problem: Rechtlich gesehen darf David's Name nicht weitergegeben werden, und auch er selber will es nicht. Kann man ihm nicht verübeln, wer will auch als El Masturbator bekannt werden. Gerichtstechnisch hat David Steckbriefe zu jedem einzelnen der 142 bekommen, nach kurzer Überwindung zieht er blind den ersten und besucht prompt das ausgewählte Kind. Das Ergebniss: Einer seiner Söhne ist Profifussballer. Die Neugier wurde geweckt, es werden immer mehr Steckbriefe gezogen - bei der 'Verfolgung' eines seiner Kinder landet er Zufällig auf dem Treffen aller 142.


Die kanadische Komödie hier bietet wirklich eine nette neue Idee, Innovationen sind bei dem Genre auch bitter nötig. Jedoch fehlt der nötige Pepp, der Film hätte mit angezogenen Zügeln gedreht werden müssen, und nicht so halbherzig wie man eben zu sehen bekommt. Zwar wird einem dank des neuen Designs nie wirklich langweilig, doch wird man auch nicht euphorisch, und so ein Mittelding macht auch seltenst richtigen Spaß. Relativ überrascht war ich jedoch wie man den Grat zwischen Drama und Komödie gehalten hat, man wurde nie zu traurig, aber leider auch nie sehr lustig. Ansonsten war ich positiv gestimmt dass man es in der Hinsicht nicht total verbraten hat, das schafft man ja leicht. 

Das wohl traurigste ist, dass "Starbuck" ohne bleibende Eindrücke auftritt. Da hat man schonmal eine wirklich tolle, nicht so alltägliche Story, und verspielt sie in einer viel zu seichten Geschichte. Das wohl prägendste Merkmal des Films sind wohl David's T-Shirts (z.B. The Avengers). Passt in Hinsicht auf seine Vaterrolle (Held, Aufpasser) ziemlich gut.


Nette Filme. Ja, das sind so Dinger. Scheißfilme merkt man sich weil sie eben scheiße sind, weil sie dem Zuschauer scheiß Bilder in den Kopf gesetzt haben. Tolle Filme merkt man sich weil sie eben toll sind, das Gegenteil von Scheißfilmen eben. Nette Filme aber kann man gar nicht einordnen, sie sind zwar Mittelmaß aber auch genauso schnell vergessen wie gesehen. Schade drum, solche Scripts sollte man besser fördern.

6.0/10

Kommentare:

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  2. Machte mich irgendwie so überhaupt nicht an :/

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