Donnerstag, 25. Juli 2013

Ich - Einfach unverbesserlich 1 & 2

(Genre: Animationskomödie / FSK: 0 / Laufzeit: ca. 95 Minuten / Jahr: 2010 / Land: US)

Ich - Einfach unverbesserlich - Teil 1

"Es ist soo flauschig, ich werd wahnsinnig!"

Irgendwie haben solche Filme immer einen Freifahrtschein bei mir. Ich meine, da kann man doch nicht all zu viel falsch machen, packt ein paar knuffige Figuren rein, lasst den Humor so sein wie immer und ihr habt mich. Und die meisten anderen wohl auch. "Ich - einfach unverbesserlich" erfüllt eben diese 2 Kritikpunkte: Die Minions sind das animierte Highlight seit Jahren und witzig sind sie dazu. Man punktet also bereits mit den kleinen Nebendarstellern schon mehr als genug. Das Gru, der etwas andere Bösewicht und die Kids, die in sein Leben treten, ebenfalls nichts verkehrt machen, ist eigentlich 'nur' das i-Tüpfelchen. Das die Story dagegen etwas abstinkt, wobei der Klau des Mondes gar nicht so uninteressant klingt, ist (mal wieder) relativ egal. Charme ist einfach DAS Stichwort hier, denn davor sprüht der Film. Charme wird vermittelt, das Kind in einem erweckt: Wer wollte, nachdem er den Streifen gesehen hat, keinen kleinen gelben Freund, der anscheinend in jeder Lebenslage seinen Spaß hat? Wer wollte nicht diese coole Einfrierkanone haben? 


Fakt ist: Hier wurde in Sachen "Wir wollen das Herz des Zuschauers gewinnen" alles richtig gemacht. Die Minions, die drei Waisen Agnes, Edith und Margo, der übersympathische Superschurke Gru, selbst der Antiheld Vektor und eigentlich auch ohne Außnahme der Rest zaubern ein Lächeln auf's Gesicht und mehr will man bei so einem Film doch auch gar nicht. Und keine Angst: Bei dem 0815-Storypunkt, dass der böse böse Gru, nachdem er die Kids adoptieren "muss", eine 180° durchmacht, kriegt man nicht das kotzen, denn das wurde hier schön schlicht gelöst.

7/10

(Genre: Animationskomödie / FSK: 0 / Laufzeit: ca. 98 Minuten / Jahr: 2013 / Land: US)
Ich - Einfach unverbesslich - Teil 2

"Kleiner Tipp: Nennen Sie ihre Waffe erst beim Namen, wenn Sie sie abgefeuert haben."

Nachdem der Ex-Schurke Gru mit den Kindern warm geworden ist, (naja, sogar viel mehr als das, gleich zu Anfang sieht man, was für eine glückliche, kleine Familie draus geworden ist) wird er aus seiner harmonischen Idylle herausgerissen: Er soll der AVL (Anti-Villain-League) helfen, eine gefährliche Flüssigkeit wiederzu beschaffen. Ein unbekannter Bösewicht hat sie verschleppt. Aber wen interessiert schon die Story: Die Minions sind wieder da!!! Und dieses Mal sogar öfter und witziger als noch im Vorgänger. Das war abzusehen, denn die Reaktion nach dem ersten Teil war deutlich: Minions!!! Gru und Co. sind eigentlich nur Mittel zum Zweck, die kleinen, etwas dämlichen Überraschungseier rocken den gesamten Film. Zwar wurde hier wirklich viel auf die gelben Nebendarsteller abgewälzt, könnte auch sehr gut ein Kritikpunkt sein, doch gefiel mir eben das so ziemlich. Was eher nerven könnte, ist die Lovestory von Gru, die stellenweise etwas erzwungen wirkt. Könnte. Hat's mich aber nicht. Dafür war das Ganz wiedereinmal viel zu charmant. 

Was dem Filme aber etwas schadet, ist Gru. Der ehemalige Bösewicht ist absolut zahm und stellt nun lieber Marmelade her als gerissene Pläne zu entwerfen. Da fehlt ihm jetzt einfach die gewisse Persönlichkeit, die er noch im Vorgänger hatte. Die Kinder sind aber mal wieder goldig, allen voran Agnes die nur mal mit ihren Augen klimpern muss, damit ich ein tiefes "Ooohh!" rausbekomme. Aber das wichtigste natürlich: Minions!!! Das einzige, was man eigentlich in diesen Kommentar packen müsste ist, dass man den Film unbedingt wegen ihnen schauen muss. Punkt. Das ist der Grund schlechthin, die kleinen sind ein unfassbares Phänomen in der Animationsfilmlandschaft. Als sie dann am Ende auch noch gesungen haben, hach... bitte einfach anschauen und sich mal wieder wie ein Kind fühlen.

7/10

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